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Der gute Zahnarzt

Woran erkenne ich Patientenfreundliche, gute Zahnärzte?

Der Zahnarzt muss sich für seine Patienten und die eigentlichen Zahn Behandlungen genügend Zeit nehmen. Er arbeitet immer gründlich und sorgfältig.

  • Preise:
    Sämtliche Kosten, so natürlich auch die eigenen Zuzahlungen, werden dem Patienten vor der Zahnbehandlung in einem Angebot schriftlich mitgeteilt. Natürlich kann es sein, dass sich dann bei der eigentlichen Behandlung noch weitere, notwendige Maßnahmen ergeben werden. Diese sind mit dem Patienten abzusprechen. Weiterhin sollte das eigentliche Angebot immer ein differenziertes Angebot erhalten, wobei die Qualität und der Preis für Sie als Patient klar nachvollziehbar sind.

  • Öffnungszeiten:
    Die Zahnarztpraxis stellt sich auf die Bedürfnisse Ihrer Patienten ein. So sollte diese auch an Sonn- und Feiertagen Behandlungen anbieten. Auch in den frühen Morgenstunden oder später am Abend ist die Behandlung für Berufstätige, oder für weiter angereisten Patienten möglich.

  • Beratung:
    Der Zahnarzt und die Assistenten, speziell was die Prophylaxe angeht, erklären den Patienten den Ablauf der Behandlung ruhig und in einer Sprache, die von diesen auch verstanden wird. Hiernach dürfen keine Fragen mehr offen sein.

  • Wartezeit:
    Grundsätzlich sollte kein Patient länger als zehn Minuten auf seine Behandlung warten. Natürlich können unvorhersehbare Notfälle, oder andere Komplikationen auftreten. Dann sollten diese Wartezeiten durch sofortige Information, das reichen von Kaffee oder anderen Getränken und sonstige Unterhaltung überbrückt werden.

  • Vorsorge:
    Der Zahnarzt sieht in dem Patienten einen gleichberechtigten Partner. Dieser wird von ihm in die Zahngesundheitsvorsorge voll mit einbezogen. Sämtliche Entscheidungen werden im Zusammenspiel mit dem Patienten getroffen und natürlich informiert der Zahnarzt ausführlich über die an dem Patienten vorgenommenen Arbeiten. Er teilt dem Patienten genau mit, wie er sich verhalten muss, damit die Zahnarbeiten länger und ohne Komplikationen halten.

  • Behandlungseinheiten:
    Wenn eine Zahnarztpraxis mit mehr als drei Behandlungsstühlen ausgestattet ist, sollte der Patient vorsichtig sein. Denn dann könnte dies, speziell in Grenznahen Gebieten, auf die so genannte "Fließbandarbeit" hindeuten. Hier ist es angebracht, genaue Fragen zu stellen und eventuell eine andere Praxis aufzusuchen.

  • Alternativen:
    In jedem Fall nimmt sich der Zahnarzt immer ausreichend Zeit für den Patienten. Er bespricht die Therapie, klärt über die Gründe der Diagnose auf und bietet auch eine passende Alternative an. Hier spielt die finanzielle Lage des Patienten eine große Rolle.

Die Vorgehensweise des Zahnarztes und seiner Assistenten muss umsichtig und auf das Wohl des Patienten ausgerichtet sein.

  • Die Spritze:
    Ein guter Zahnarzt arbeitet fast immer schmerzfrei. Grundsätzlich muss er den Patienten fragen, ob dieser eine Spritze gesetzt haben möchte.

  • Hygiene in der Praxis:
    Grundsätzlich hat die Praxis für absolute Sauberkeit und Hygiene zu sorgen. Das Tragen von Mund- und Nasenschutz bei Assistenten und dem behandelnden Arzt ist Pflicht. Auch ist der Einsatz von einer Arbeitsbrille und Handschuhen selbstverständlich.

  • Zahnstein:
    Bei weitem reicht es nicht aus, wenn der Zahnstein nur entfernt wird. Grundsätzlich müssen die Zähne nach der Zahnsteinentfernung auch beschliffen und poliert werden.

  • Prophylaxe:
    Eine gute Praxis bietet in jedem Fall auch eine professionelle Mundhygiene für den Patienten an.

  • Lupenbrille:
    Um genau zu erkennen, wie der Zahnarzt am Patienten arbeiten muss, erfordert dies immer auch den Einsatz von Operationsmikroskop und der Lupenbrille.

  • Zahnfleischtaschen:
    Grundsätzlich sollte der Zahnarzt Zahnfleischbluten sehr ernst nehmen. Bei Zurückgehendem Zahnfleisch misst dieser die Tiefe der Zahnfleischtaschen. Er behandelt sorgfältig dieses und andere parodontale Probleme und achtet darauf, dass der Patient über Folgeschäden genügend aufgeklärt ist und geeignete Maßnahmen ergreifen kann.

  • Folgeschäden:
    Die so genannte Minamal-Invasive Methode sollte von einem guten Zahnarzt grundsätzlich angewendet werden. Es bedeutet, dass der Zahnarzt immer den zu erkennenden Zahnschäden vorbeugt, auf jeden Fall eingreift, bevor es zu Folgeschäden kommt. Auch muss der Zahnarzt vorhandene Defekte am Zahn frühzeitig behandeln und somit Folgeschäden weitgehend ausschließen.

  • Teure Materialien:
    Hightech und die besten, modernsten Ausstattungen und Materialien sind kein Garant für eine gute und Patientenfreundliche Behandlung. Diese Dinge müssen schließlich (vom Patienten) bezahlt werden. Viel wichtiger als die modernste Ausstattung sind die Erfahrung und Sorgfalt des Zahnarztes.

Die technischen Arbeiten

  • Röntgenaufnahmen:
    Genügend Röntgenbilder, deren Ergebnisse mit dem Patienten besprochen werden, sind unbedingte Voraussetzungen für einen genauen Befund und eine optimale Behandlung. Allerdings sollte das Herstellen von Doppelbildern, auch zum Schutz des Patienten vor Röntgenstrahlung vermieden werden.

  • Füllungen:
    Grundsätzlich halten Füllungen acht bis zwölf Jahre, oder auch länger. Müssen Füllungen in den ersten zwei bis drei Jahren neu eingebracht werden, ist dies immer als ein schlechtes Zeichen zu werten. Hier sollte der Patient an der handwerklichen Kunst des Zahnarztes berechtigt zweifeln. Grundsätzlich gilt, dass nach dem Abschluss einer Behandlung keine weiteren Arbeiten erforderlich sind.

  • Die Passform von Zahnersatz:
    Ob der Patient nun mit Kronen oder Brücken, Füllungen und Inlays versorgt wurde. Immer und ausschließlich gilt, alles muss zu 100 % passen. Bei den geringsten Spannungen, oder einem Druckgefühl muss der Zahnarzt auf seine Kosten sämtliche Füllungen und den gesamten Zahnersatz anpassen, oder austauschen.

  • Kofferdam:
    Um den Arbeitsbereich bei der Zahnbehandlung trocken zu halten, wird ein dünnes Spanngummi eingesetzt. Dieser so genannte Kofferdam findet hauptsächlich seinen Einsatz bei Wurzelbehandlungen und Kompositfüllungen. Immer ist der Einsatz des Kofferdams auch ein Zeichen für die Sorgfältigkeit des Zahnarztes.

  • Die Haltbarkeit:
    In jedem Fall sagt der Zahnarzt nach der Behandlung seinem Patienten, wie lange mit der Haltbarkeit zu rechnen ist. Dabei steht dem Zahnarzt das Recht zu, auf seine Kosten innerhalb dieses Zeitraumes entstandene Schäden zu reparieren.

  • Die Nachkontrolle:
    Nicht nur bei größeren Behandlungen ist die regelmäßige Nachkontrolle als ein Bestandteil der eigentlichen Arbeit zu sehen. Ob nun Implantate gesetzt sind, eine Parodontal Therapie durchgeführt wurde, oder eine Brücke eingesetzt ist. Immer und in jedem Fall ist die Nachkontrolle unverzichtbar. Damit eine Zahnbehandlung dauerhafte Erfolge aufweist, bietet der gute Zahnarzt dem Patienten die Nachkontrolle kostenlos und zu passenden Zeiten an.


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