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Implantation - Implantat-OperationBeschreibung über das Setzen von Implantaten. Vor der Implantation ist eine gründliche Voruntersuchung notwendig. Die Diagnose des Kieferchirurgen entscheidet, ob vor dem Einsatz der Zahnimplantate, Vorbehandlungen z.B. Kieferknochenaufbau erforderlich ist. Umfangreiche Untersuchungen, die genaue Auswertung von Röntgenaufnahmen, oder auch Computertomographie- Bildern, sowie Modellanalysen von Abformungen des Kiefers sind Bestandteile der Planungsphase zum Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel. Manchmal, speziell dann, wenn sich der Kieferknochen schon etwas zurück gebildet hat, ist es erforderlich vor der Implantierung Knochenaufbau zu praktizieren. Das Knochenmaterial wird in einer eigens hierfür erforderlichen Operation, der Augmentation, dem Patienten z.B. aus der Hüfte entnommen. In der Zahnheilkunde bedeutet Augmentation die Wiederherstellungsmaßnahmen von verloren gegangener Knochensubstanz. Dieser Begriff wird auch für allgemeinen Knochenaufbau benutzt. In der Regel werden heute Augmentationen durchgeführt, um überhaupt in der Lage zu sein, die notwendige prothetische Versorgung durchführen zu können. So ergeben sich verschiedene Techniken, um den Kieferkamm aufzubauen. Im zweiten Schritt wird nach ca. 4-7 Monaten das Implantat wieder frei gelegt, das Zahnfleisch eingeschnitten und zur Seite gelegt. Dies geschieht auch unter örtlicher Betäubung. Wenn erforderlich, können bei dieser Gelegenheit noch Korrekturen am Zahnfleisch und der Schleimhaut vorgenommen werden. Danach erfolgt die Versorgung des Implantats mit der eigentlichen Prothetik, dem festsitzenden Zahnersatz, der Brücke und/oder der Krone. |
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