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Tipps zum Zahnerhalt und die Pflege

Unsere Zähne leisten täglich Höchstleistungen. Sie müssen nicht nur Speisen und Nahrung zerkleinern, sondern sind Säuren, Bakterien und gelegentlich auch Knochen im Essen ausgesetzt, die zu einer starken Belastung führen.

Diese tägliche Beanspruchung der Zähne und des Kauapparates führen natürlich auch zu dem einen oder anderen Problem, oder es kommt zu alltäglichen Fragen, die sich jeder einmal gestellt hat. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige Tipps und Antworten auf diese Alltagsfragen rund um den Zahn geben.

Wie putze ich meine Zähne richtig, damit mein Zahnfleisch nicht beschädigt wird?

Am Zahnfleischrand setzt sich natur bedingt immer sehr viel Belag fest. In diesem Bereich sollten Sie die Zahnbürste in einem Winkel von ca. 45 Grad ansetzen und benutzen. Machen Sie nach Möglichkeit keine Rüttelbewegungen. Die Außenflächen bürsten Sie bitte immer von Rot nach Weiß. Dies soll heißen, immer vom Zahnfleisch in Richtung Zahn bürsten. Auch die Richtung, mit der Sie beginnen die Zähne zu reinigen ist wichtig. Fangen Sie immer links an und arbeiten sich nach rechts weiter.

Die Innenflächen Ihrer Zähne sollten Sie mit kreisenden, kleinen Rüttelbewegungen reinigen. Auch hier gilt, immer von links nach rechts putzen. Sicherlich haben Sie auch schwerer zugängliche Stellen in Ihrem Mund. Hier dürfen Sie die Zahnbürste natürlich auch in Längsrichtung bewegen.

Sehr wichtig ist auch das Reinigen der Zahnzwischenräume. Denn gerade hier bildet sich der Herd für Karies. Nachdem Sie Ihre Zähne mit der Zahnbürste gründlich gereinigt haben, kommt nun die Zahnseide zum Einsatz. Hier sollten Sie nun die Zahnseide in Form eines U um den Zahn herum legen. Nun bewegen Sie den Faden einige Male auf und ab. Mit leichtem Druck sollte hierbei bis zum Zahnfleischrand gereinigt werden. Wichtig ist bei der Reinigung mit Zahnseide, das mit dem Faden niemals hin und her bewegt wird.

Am Ende Ihrer Zahnreinigung spülen Sie Ihren Mund mit nicht zu kaltem Wasser sehr gründlich aus. So können die Inhaltsstoffe der Zahnpasta, die so genannten Fluoride besser einwirken. [weitere Informationen zum Thema "Zähne richtig putzen"]

Mein Kind hat noch Milchzähne. Es ist ein kleines Stück des Schneidezahnes abgebrochen. Was soll ich nun machen?

Schauen Sie sich genau an, ob an der Bruchstelle etwas Blut austritt. Denn sobald Sie Blut erkennen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass der Nerv des Zahnes freiliegt. Um Infektionen, oder größere Schmerzen für das Kind zu vermeiden, ist es angebracht, umgehend einen Zahnarzt aufzusuchen. Wenn Sie das abgebrochene Stück Zahn finden können, nehmen Sie es bitte unbedingt zu Zahnarzt Praxis mit.

Wenn kein Blut austritt, das Kind aber unter Zahnschmerzen leidet, sollten Sie ein mit Nelkenöl stark getränktes Wattestäbchen auf die Bruchstelle pressen. Das Kind kann dann die Zähne zusammen beißen und das getränkte Wattestäbchen über einen längeren Zeitraum im Mund behalten. Je nach Bedarf kann dieser Vorgang einige Male wiederholt werden. Das hat auch eine psychologische Wirkung und beruhigt das Kind sehr schnell.

Sobald es Ihnen möglich ist, suchen Sie eine Zahnarztpraxis auf. Auch in diesem Falle bitte das abgebrochene Zahnstück mitnehmen. Falls das Zahnstück nämlich groß genug sein sollte, ist es in den meisten Fällen dem Dentisten möglich, dies mit einem Spezialkleber wieder anzukleben. So hat Ihr Kind bis zum endgültigen Verlust der ersten Zähne keine Probleme mit der verletzten Stelle.

Sollte die Größe des abgebrochenen Zahnstückes zum ankleben nicht ausreichend sein, wird der abgebrochene Zahn in der Regel an den abgeschlagenen Kanten mit einer Kunststoffmischung wieder aufgebaut.

Nur wenn der Verlust der Milchzähne insgesamt kurz bevorsteht, wird der Zahnarzt Ihrem Kind diese Prozeduren nicht zumuten. Er sollte Ihnen dann raten den restlichen Zahn, die Milchzahnwurzel aus dem Kiefer zu entfernen.

Häufiger merke ich beim morgendlichen Zähneputzen, dass mir leicht das Zahnfleisch blutet. Wie soll ich mich verhalten?

Sobald sich das Zahnfleischbluten in regelmäßigen Abständen wiederholt, oder sogar häufiger auftritt, liegt die Vermutung nahe, dass es sich hierbei um eine chronische Zahnfleischentzündung handelt, oder diese im Entstehen ist. Hierunter leiden zunehmend weite Teile der Bevölkerung. Die Ursache liegt in den meisten Fällen in der falschen Ernährung und in der mangelnden Zahnhygiene. Zum großen Teil sind die Ursachen für das Entstehen von Zahnfleischbluten auch in dem falschen und/oder unregelmäßigen Umgang mit der Zahnbürste zu finden.

So bildet sich dann zwangsläufig und unaufhaltsam der gefürchtete Zahnstein. Der Zahnstein ist eigentlich kein Stein, sondern ein Zahnbelag in mineralisierter Form. Dieser Zahnstein nun, setzt sich langsam zwischen Zahn und Zahnfleisch. Dadurch wird der Körper dazu veranlasst, seine Abwehrreaktionen in Kraft zu setzen. Er versucht den Zahnstein wieder los zu werden und gleichzeitig Zahn und Zahnfleisch vor diesen äußeren Einwirkungen zu schützen. Das Zahnfleischbluten ist die Folge.

Damit sich das Zahnfleisch nicht weiter zurück zieht und sich eventuell auch neu aufbauen kann, sollten Sie sich für eine gewisse Zeit an eine andere Ernährung gewöhnen. Reichlich Vitamin C reiche Kost ist nu angesagt. Putzen Sie Ihre Zähne einige Tage/Wochen mit frisch ausgepresstem Zitronensaft, den Sie direkt auf die Zahnbürste geben. Mit dieser Methode wird dem Zahnfleisch in direkter, unverdünnter Form reiner Zitronensaft, sprich Vitamin C zugeführt. Versuchen Sie nicht zu rauchen, keinen Kaffee und wenn es geht, auch keinen schwarzen Tee zu trinken.

In vielen Fällen werden sich die Symptome bessern, die Zahnfleisch Blutungen zurückgehen und das gute Gefühl im Mundraum wieder einstellen.

Allerdings ändert das nichts an der eigentlichen Ursache, dem bestehenden Zahnstein. Die Entfernung des Zahnsteines erfordert eine sehr umfangreiche Sanierung, sprich Zahnreinigung durch Ihren Zahnarzt. Wenn Sie genügend Geduld mitbringen und sämtlich erforderlichen Sitzungen im Zahnarztstuhl verbringen, können die Symptome tatsächlich völlig abklingen. Mit der richtigen und regelmäßigen Zahnpflege sollten Sie dann sehr lange vom Zahnfleischbluten verschont bleiben.

Von meiner Füllung, oder von meinem Zahn ist mir ein Stück abgebrochen. Was soll ich nun als erstes machen?

Beobachten Sie genau ob es sich abzeichnet, dass Zahnschmerzen auftreten werden. Sie merken dies meist an dem unangenehmen Ziehen, welches sich noch nicht so richtig lokalisieren lässt. Ist das nicht der Fall, müssen Sie nun nicht in aller Eile den Zahnarzt aufsuchen. Kontrollieren Sie mit der Zunge, ob sich beim Abbrechen des Zahnes scharfe Kanten gebildet haben. Falls das der Fall sein sollte, ist es eventuell möglich, den Zahn bis zur Versorgung mit einem Stück Kaugummi abzudecken.

Wenn sich der Zahn aus dem Zahnfleisch nach oben entfernt hat, oder sich leicht bewegen lässt, sollten Sie auf jeden Fall versuchen, ihn wieder in das so genannte Zahnfach zu pressen. Dies kann dadurch geschehen, indem Sie vorsichtig und über einen längeren Zeitraum auf einen weichen Gegenstand beißen. Schieben Sie zur Not ein Stück Tempotaschentuch dazwischen und halten die Zähne über einen längeren Zeitraum zusammen gebissen. So kann die Wurzelhaut nicht austrocknen und der für die Heilung so wichtige Prozess nicht unnötig gefährdet werden.

Nun begeben Sie sich auf direktem Wege zu Ihrem Zahnarzt. Falls es möglich ist, sollten Sie innerhalb von einer Stunde in der Behandlungseinheit sitzen. So ist es fast gewährleistet, dass der Zahndoktor den gelockerten Zahn wieder befestigen kann und keine unnötigen Komplikationen im Heilungsprozess entstehen werden.

Bitte schauen Sie in Ihren Unterlagen nach, wann der letzte Impfschutz gegen Wundstarrkrampf erfolgte und ob dieser noch ausreichend ist. Nehmen Sie in jedem Fall Ihren Impfpass zum Besuch des Zahnarztes mit.

Seit einiger Zeit bekomme ich Zahnschmerzen wenn ich Süßes esse, oder auch wenn ich meine Zähne putze.

Der Rat, nun nicht Süßes mehr zu essen und die Zähne nicht zu putzen, ist sicherlich nicht ganz der Richtige. Die Ursache liegt in den meisten Fällen in einer sehr großen Empfindlichkeit, oder auch Überempfindlichkeit der Zahnhälse. Dieses Problem, das Ziehen im oder am Zahn tritt dann meistens zum ersten Mal auf, wenn das Zahnfleisch mit zunehmendem Alter anfängt, sich langsam zurück zuziehen. Als Folge davon wird sich allmählich das sehr empfindliche Zahnbein freilegen.

In diesem Stadium sollten Sie nur noch eine sehr weiche Zahnbürste benutzen und so gut wie keinen Druck auf das Zahnfleisch beim Zähneputzen ausüben. Putzen Sie nicht mit Querbewegungen, sondern immer sehr vorsichtig rauf und runter. Weiterhin benutzen Sie eine Zahnpaste mit einem geringen Anteil an so genannten Putzkörpern. Wenn Sie in der genannten Art verfahren, können Sie dadurch die sehr empfindlichen Zahnhälse schonen und weitläufig von dem unangenehmen Ziehen verschont bleiben.

Natürlich sollten Sie sich mit Ihrem Zahnarzt nun über eine (meist langfristige) Behandlung zur Wiederherstellung Ihres Zahnfleisches unterhalten.

Zwischen meine Backenzähne habe ich mir ein Stück Knochen gebissen und bekomme es nicht mehr heraus. Wie gehe ich am besten vor?

Das Verkehrteste ist beim Entfernen von Fremdkörper aus den Zahnzwischenräumen die Benutzung eines Zahnstochers. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie nun einen normalen Zahnstocher benutzen, oder den medizinischen in Gebrauch nehmen. In beiden Fällen ist die Gefahr sehr groß, dass Sie den Fremdkörper tiefer in den Zahnzwischenraum schieben. Auch können Sie sehr leicht das angegriffene Zahnfleisch weiter verletzen, oder die empfindlichen Zahnhälse beschädigen.

Das Beste zum entfernen eines Fremdkörpers aus dem Zahnzwischenraum ist die Verwendung von der so genannten Zahnseide. Schneiden Sie ein ca. zwanzig Zentimeter langes Stück Zahnseide mit der Schere ab und machen Sie an einem Ende einen Knoten. Führen Sie die Zahnseide vorsichtig in den Zahnzwischenraum, indem sich der Fremdkörper festgesetzt hat. Nun ziehen Sie die Zahnseide durch diesen Zwischenraum und der Fremdkörper wird in den meisten Fällen entfernt. Außer einem leichten Druckgefühl ist damit alles in Ordnung.

Sollte sich immer wieder in diese Stelle ein Fremdkörper zwischen den Zähnen festsetzen, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen. Bitten Sie Ihn zu überprüfen, ob man diesen Zahnzwischenraum soweit verschließen kann, dass sich danach keine Fremdkörper hier mehr festsetzen können.

Zunehmend stört mich mein Mundgeruch. Trotz dauerndem Zähneputzen und Gurgeln fühle ich mich unwohl. Wie bekomme ich das weg?

Mundgeruch ist in unserer heutigen Zeit, trotz, oder gerade durch die zunehmende Hygiene, ein großes, sehr weit verbreitetes Übel. Fast jeder zweite Bundesbürger ist davon betroffen. Die Ursache für Mundgeruch liegt in den meisten Fällen im Zahnfleisch. Durch die verschiedenen Speisen, Getränke, Alkohol, Kaffe und Gewürze ist das Zahnfleisch wesentlich mehr Belastungen ausgesetzt. Ständig muss das Zahnfleisch sich neu generieren und auch gegen diese genannten "Feinde" ankämpfen.

Diese so genannten Feinde des Zahnfleisches sind Gase, die von einfachen Bakterien gebildet werden. Diese Bakterien sind äußerst widerstandsfähig und sogar lernfähig. So führen sie im Laufe der Zeit zum Rückgang des Zahnfleisches.

Um den Prozess etwas aufzuhalten, ist es möglich nach jedem Essen und auch zwischendurch, mit dem Präparat Chlorhexidin zu gurgeln. Hiermit verbessert sich die Mundhygiene zunehmend und ein reines Gefühl, bedingt durch den guten Geschmack im Mund, stellt sich wieder ein.

Da alle alleinigen Bemühungen in den seltensten Fällen dafür sorgen, den guten Geschmack im Mundraum wieder herzustellen und der Mundgeruch nicht dauerhaft verschwinden wird, sollten Sie auf jeden Fall den Zahnarzt aufsuchen.

Verschwindet die Eiterblase an dem Zahnfleisch von meinem Kind wieder von alleine?

Häufig haben gerade Kinder Probleme mit Eiterbläschen. Der Grund liegt auch in dem teilweise starken Befall von Karies. Dann kommt es vor, dass der Zahn durch diesen Kariesbefall abstirbt. Die Zahnwurzel entzündet sich und am Zahn bilden sich unangenehme Eiterbläschen.

Diese Eiterbläschen sind in Ihrer Zusammensetzung nichts anderes, als abgestorbene, rote Blutkörper. Diese sammeln sich in konzentrierter Form um den Entzündungsherd an der Spitze der Zahnwurzel.

Bis Sie mit Ihrem Kind einen Zahnarzt erreichen und einen Behandlungstermin erhalten, können Sie sich übergangsweise selbst helfen. Legen Sie genau auf die betroffene Stelle am Zahnfleisch einen dicken Eiswürfel. Sobald durch die Kälte ein Taubheitsgefühl entstanden ist, können Sie das Zahnfleisch dort aufritzen. Hierzu benutzen Sie am besten eine Nähnadel, die Sie vorher natürlich gut desinfizieren sollten. Sobald Sie das Zahnfleisch an der Stelle des Eiterbläschens aufgeritzt haben, kann der Eiter abfließen. Der Druck lässt sofort nach, der Schmerz und die Schwellung ziehen sich zurück. Ihr Kind hat für eine Weile Ruhe.

Anders sieht es bei der Entstehung von Eiterblasen bei Erwachsenen aus. Hier bilden sich die Eiterblasen in den meisten Fällen als direkte Folge anderer Ursachen. Häufig geht eine sehr tiefe Zahnfleischtaschen-Entzündung voraus. Aber auch andere Ursachen, wie das Eindringen von Fremdkörpern zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch kann die Ursache sein.

Abhilfe gegen den Druck und die zunehmenden Schmerzen kann hier sehr kräftiges Zähneputzen bringen. Streichen Sie mit einer harten Zahnbürste die Stelle an der Sich das Eiterbläschen befindet in Richtung Zahnfleischrand aus. Wenn Sie dies lange genug praktizieren, kann der Eiter abfließen. Spülen Sie bei dieser Prozedur den Mund immer wieder mit lauwarmen, bis heißen Lösungen aus. Diese sollten aus Salbei, Kamille Chlorhexidin bestehen. Sie werden die Linderung spüren. Nun aber nichts, wie schnellstens einen Termin beim Zahnarzt holen.

Beim Trinken von warmen und kalten Flüssigkeiten treten Zahnschmerzen auf.

Wenn Sie schon das "mittlere" Alter erreicht haben, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Zahnnerv mit großer Wahrscheinlichkeit durch starken Kariesbefall in Mitleidenschaft gezogen ist. Aber was genau ist Karies eigentlich?

Zahnkaries wird gemein hin auch als Zahnfäule, genauer als Loch im Zahn beschrieben. Diese Zahnfäule ist immer bakteriell bedingt. Karies gilt als die häufigste Infektionskrankheit beim Menschen überhaupt. So wird behauptet, dass über 90 % der Europäer von Karies befallen sind.

Genau genommen wird beim Karies durch Bakterien der Zahnschmelz und danach die eigentliche Zahnsubstanz langsam angegriffen und schließlich zerstört. Im letzten Stadium wird dann der Zahnnerv angegriffen. Dies führt unbehandelt schließlich zum absterben und letztlich zum Verlust des Zahnes. Sie sollten schnellstens einen Zahnarzt Ihres Vertrauens aufsuchen.

Mir ist eine Krone aus dem Zahn gefallen.

Als Zahnkrone wird der mit Schmelz bedeckte, sichtbare Teil eines natürlichen Zahnes bezeichnet. Dagegen gibt es aber auch noch die klinische Zahnkrone. Hier wird der Teil des Zahnes angesprochen, der in die Mundhöhle ragt, also sichtbar ist. Somit ist die Zahnkrone die Zahnärztliche Nachbildung, oder auch der künstliche Ersatz eines zerstörten Zahnes.

Bei einer Füllung, die immer am oder auch im Zahn verankert ist, überzieht die Zahnkrone den Zahnstumpf. Hierfür ist der Restzahn vorher dementsprechend bearbeitet worden. Die Umhüllung kann aus Metall, Keramik oder einer Kombination beider Stoffe bestehen. Einige der nachfolgenden Zahnkronen Arten sind am gebräuchlichsten.

Die Bandkrone, Galvano-keramische Krone, Folienkrone und Gusskrone. Die Jacketkrone spielt vor allen Dingen im Sichtbaren Bereich eine große Rolle, da sie der eigentlichen Zahnfarbe fast zu 100 Prozent angepasst werden kann.

Die eigentliche Herstellung der Zahnkrone erfolgt im Laboratorium, also außerhalb des Mundes. Die eigentliche, dauerhafte Befestigung erfolgt mittels der verschieden Befestigungszementen. Die Aufgabe einer Zahnkrone besteht darin, den Zahn in seiner eigentlichen Funktion wieder herzustellen und nach Möglichkeit langfristig zu schützen.

Wenn die Arbeit von einem Zahnarzt ordentlich ausgeführt wurde, dürften Sie nach ca. 48 Stunden keinerlei Schmerzen mehr empfinden und auch nicht das Gefühl eines Fremdkörpers im Mund haben. Sollten sich nach dieser Zeit noch Schmerzen einstellen, oder diese nicht abgeklungen sein, ist es ratsam den betroffenen Zahn wieder abzudecken, da er keinen Schmelzmantel besitzt. Suchen Sie baldmöglichst Ihren Dentisten auf.

Nach dem Legen einer Füllung bekomme ich nun Zahnschmerzen.

Es ist natürlich, dass sich nach dem Einbringen einer Füllung Zahnschmerzen ergeben. Durch das Schleifen und Bohren des Zahnarztes, ist der Zahnnerv sehr gereizt. Diese Reizung verstärkt sich noch durch das Einbringen des Füllungsmaterials.

Eine Zahnfüllung wird auch als Plombe bezeichnet. Hierbei handelt es sich um den Ersatz von nicht mehr vorhandener, oder auch erkrankter Zahnsubstanz. Ihr Zahnarzt sollte versuchen, nach der Entfernung der zerstörten Zahnsubstanz durch Einbringen geeigneter Füllungsmaterialien eine kosmetisch ordentliche Situation herzustellen. Natürlich sollte dabei die eigentliche (Kau) Funktion im Vordergrund stehen. Nach der Behandlung sollten Sie keinen Unterschied zur eigentlichen, natürlichen Zahnsubstanz spüren.

Der Körper, sprich Ihr Zahnnerv reagiert unterschiedlich auf die verschiedenen Füllungsmaterialien. Hierbei kann es sich um eine Kunststoff-Adhäsiv-Füllung, die so genannte Komposite handeln. Weiterhin werden Gold-Einlage Füllungen, sprich Inlays verwendet. Auch kann Ihr Zahnarzt Keramik und Kunststoff-Einlagefüllungen, die Keramik-Inlays zum Einsatz gebracht haben.

Man unterscheidet zwei verschiedene Füllungsarten. Die indirekte Füllungsart, auch Einlagefüllung oder Inlay genannt, umfasste eine Zahn Versorgung mit im Labor gefertigten Werkstücken in mehreren Sitzungen. Nach der Präparation mittels einer Abformung wird ein Modell erstellt, das als Grundlage für die laborgefertigten Werkstück diente. Danach wird das Ergebnis beider Techniken mit Befestigungszement vom Zahnarzt eingebracht.

Die direkte Füllungsart, auch plastische Füllung genannt, umfasste die Versorgung von Zähnen mit plastischen Füllungsmaterialien. Als Werkstoffe kommen vor allem Amalgame in Frage. Im Frontzahnbereich kommen vor allem Zemente und Verbundwerkstoffe aus kunststoffhaltigen und anorganischen Füllstoffen zur Anwendung.

Wenn Sie nach einer Woche immer noch Schmerzen verspüren, sollten Sie unbedingt Ihren Zahnarzt erneut aufsuchen. Dann ist davon auszugehen, dass Ihr Zahnarzt die Füllung nicht sachgerecht eingebracht hat.

Ich habe vor ca. 3 Wochen ein Unterlippenpiercing erhalten. Nun habe ich das Gefühl, Zahnfleisch Schwund zu haben. Kann das sein?

Zahnfleischwund kann natürlich die unterschiedlichsten Ursachen haben. Dazu muss man wissen, dass Zahnfleisch am eigentlichen Zahn, sprich Zahnhals, den Abschluss des Zahnhalteapparates bildet. Zahnfleisch ist genau genommen ein Teil der Mundschleimhaut. In der Verbindung mit dem Zahnschmelz und Wurzelelement soll Zahnfleisch ein Schutzwall gegen Mikroorganismen bilden und so den Körper wirkungsvoll schützen. Im Idealfall einen bakteriendichten Verschloss der Körperoberfläche.

Grundsätzlich ist es vorstellbar, dass ein Unterlippen Piercing in der Lippe oder dem Lippenrand druck auf das Zahnfleisch ausübt. Die Folge könnte eine Zurückbildung des Zahnfleisches bedeuten. Auch kann das Material des Piercing zu einer Reaktion führen, die der Körper nicht verträgt. Im Zweifelsfall ist es ratsam, dass Piercing zu entfernen. Natürlich ist die genaue Diagnose durch einen Arzt, oder Zahnarzt angebracht.

Welche Zahnbürste ist die richtige für mich?

Die Zahnbürste sollte eine Kurzkopfzahnbürste sein. Die Bürste hat ein 25-30 mm langes Bürstenfeld. Am besten eignet sich eine mittelharte Bürste mit in engem Abstand angeordneten Borsten. Hierbei ist darauf zu achten, dass die einzelnen Borsten abgerundete Abschlüsse besitzen. Außerdem muss die Zahnbürste einen sicheren Stil besitzen, damit sie gut in der Hand liegt und das Zähneputzen so erleichtert wird. Die einzelnen Borsten sollten aus Kunststoff bestehen, da diese sich so wesentlich leichter sauberer halten lassen, als Naturborsten und auch eine längere Lebensdauer besitzen.

Was ist beim Kauf einer Zahnpasta zu beachten?

In der Packungsangabe der Zahnpasta muss klar erkennbar sein, welche Inhaltsstoffe sich in der Zahnpasta befinden. Hier ist entscheidend, wie diese verschiedenen Inhaltsstoffe im Mundbereich und auf die Zähne wirken. Entkalkte Stellen an den Zähnen können durch verschiedene Angriffe auf den Zahn entstehen. Diese können mit den richtigen Inhaltsstoffen in der Zahnpasta wieder aufgebaut werden. Hierfür eignen sich besonders Natriumflouride und Armin. Fluoride remineralisieren entkalkte Stellen und beugen weiterhin gegen Karies vor. Sie schützen und stärken den Zahnschmelz. Weitere Zusatzstoffe in den verschiedenen Zahnpasten, hier zum Beispiel Hydroxylapatit und Kaliumverbindungen, sind bei der Entstehung von Schmerzen an den Zähnen und im Besonderen den frei liegenden Zahnhälsen sehr lindernd. Die Neubildung von Zahnstein wird durch Pyrophosphate oder Zinkverbindungen verhindert.

Welche Zahncreme benutze ich für strahlend weiße Zähne?

Die in den verschieden Medien angebotenen Zahncremes für blendet weiße Zähne enthalten in der Regel als Weißmacher Inhaltsstoffe, denen grobe Abschleifmittel der verschiedensten Substanzen beigefügt sind. Hierdurch ist es möglich, Verfärbungen die durch den Genuss von Tee, Kaffe oder die Sucht des Rauchens entstehen, bis zu einem gewissen Grad zu entfernen. Allerdings wird durch die groben Schleifmittel auch der Zahnschmelz in Mitleidenschaft gezogen und angegriffen. Schon alleine aus diesem Grunde ist dringend davon abzuraten, Weißmacher Zahncremes über einen längeren Zeitraum oder gar dauerhaft zu benutzen.

Was muss ich bei der Benutzung von Zahnseide beachten?

Zur Zahnreinigung für verbundene Kronen, Brücken oder größere Zwischenräume in den Zahnreihen eignet sich hervorragend die Zahnseide. Allerdings ist beim Kauf darauf zu achten, dass die Zahnseide keine Umhüllung aus Wachs besitzt. Denn genau dieser Wachs führt zu dem Effekt, den man bei der Zahnreinigung mit Zahnseide vermeiden und beheben möchte. Wachs setzt sich bei der Reinigung zwischen den Zahnzwischenräumen fest und bildet so einen idealen Nährboden für Bakterien. Also immer darauf achten, dass die Zahnseide keine Wachsumhüllung aufweist und einen zur Zahnreinigung stärkeren Reinigungsteil, der zudem noch aufgebauscht sein sollte, besitzt.

Sind Mundduschen wichtig für meine Zahnpflege?

Die im Handel erhältlichen Mundduschen weisen in den meisten Fällen nur eine sehr begrenzte Reinigungskraft auf. Daher ist der Reinigungseffekt nur als oberflächlich zu bezeichnen. Aus diesem Grunde sind Mundduschen zur alleinigen Reinigung und Pflege der Zähne nicht zu empfehlen. Hier sollte immer die Zahnbürste unterstützend angewendet werden. Allerdings sind die Mundduschen ein hervorragender Ersatz und sehr zu empfehlen bei der Reinigung von festsitzenden Zahnspangen.

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