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Zahnfüllungen – Inlays

Zahnfüllungen aus Kunststoff, Goldinlays, Keramikinlays oder Amalgamfüllungen. Was ist wirklich das beste Zahnfüllmaterial für die Zahnbehandlung?

  1. Was ist bei der Wahl von Zahnfüllungsmaterialien zu beachten?
  2. Ist Amalgam giftig?
  3. Kein Amalgam – was kosten andere Zahnfüllungsmaterialien?
  4. Zahnfüllungen aus Kunststoff
  5. Füllungsmaterialen aus Gold und Keramik
  6. Lösen Kunststofffüllungen Allergien aus?
  7. Was sind Inlays?
  8. Entscheidungskriterien für Inlays
  9. Behandlungsablauf von Inlays

1.) Welche Zahnfüllmaterialen gibt es?

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass Amalgam, das klassische Zahnfüllmaterial ständig kleine Mengen an Quecksilber an den Körper abgibt. Obwohl diese Tatsache bewiesen ist und nicht gerade beruhigend auf den Patienten wirkt, der den Mund voller Amalgam hat, sträuben sich die gesetzlichen deutschen Krankenkassen weiterhin, andere Zahnfüllmaterialien als Amalgam zu bezuschussen. Möchte der Patient lieber eine Zahnversorgung mit Goldinlays, Kunststofffüllungen oder Porzellaninlays durchführen lassen, kommen schnell einige hundert Euro zusammen, die dann überwiegend aus eigener Tasche gezahlt werden müssen. Eine Zahnfüllung aus Kunststoff ist immer noch die günstigste Variante.

Bei einem Loch im Zahn verhält es sich ähnlich, wie bei einer Roststelle am Auto. Eine möglichst umgehende Zahnbehandlung ist angeraten, um weitere Zahnprobleme zu verhüten. Im Behandlungsstuhl des Zahnarztes endlich angekommen, sollte der Arzt die poröse Stelle am Zahn gründlich reinigen, fein säuberlich die zerfallenen Zahn- oder alten Füllungsreste mit dem Bohrer entfernen und danach den behandelten Zahnbereich gründlich desinfizieren. Wenn diese Arbeit vom Zahnarzt nicht sehr genau durchgeführt wird, zerstören die verbleibenden Reste die neue Füllung und die noch vorhandene Zahnsubstanz. Erst danach wird die neue Füllung in den Zahn eingebracht.

Zur Zahnfüllung stehen dem Zahnarzt heute folgende Materialien zur Verfügung:

  • Die reinen Edelmetall Legierungen - mit unterschiedlichem Goldanteil
  • Kunststoffe der unterschiedlichsten Zusammensetzungen
  • Keramik mit verschiedenen Härtegraden
  • Das quecksilberhaltige Amalgam

Grundsätzlich liegt es beim Patienten, für welches Zahnfüllmaterial dieser sich entscheidet. Allerdings spielen hier noch einige entscheidende Faktoren eine Rolle, die mit dem behandelnden Zahnarzt abgesprochen werden sollten. Ein wichtiger Faktor sind natürlich auch die Zahnersatzkosten. Bei diesen Kosten ist entscheidend, was Sie für Ihre Zahnbehandlung ausgeben wollen und natürlich können. Der gute Zahnarzt wird Sie vor der Zahnbehandlung über Ihren Gesundheitszustand befragen und auch eventuell vorhandene Allergien ansprechen. Weiterhin spielt bei der Wahl des Zahnfüllmaterials (der Zahnfüllung) der Zustand des Zahnes eine große Rolle. Auch ist der Anspruch an Zahn Ästhetik und Funktionalität ein entscheidender Punkt.

2.) Sind Füllungen aus Amalgam schädlich?

Seit über 100 Jahren werden von Zahnärzten als Zahnfüllungsmaterial Amalgam verwendet. In unserer heutigen Zeit ist Amalgam, ein giftiges Gemisch aus Quecksilber und einem Teil Silber, als Zahnfüller sehr umstritten und in Verruf geraten. Hauptgrund für die Ablehnung von Amalgam ist die Tatsache, dass sich im Laufe der Zeit das giftige Quecksilber langsam aus den Zahnfüllungen lösen kann und somit vom Körper aufgenommen wird. Je länger sich die Amalgam Füllungen im Mundraum befinden, desto langsamer findet der Prozess der Quecksilberausscheidung statt. Tatsache jedoch ist, dass ständig Quecksilber ausgeleitet wird und so der Körper in einem dauernden Prozess mit Schadstoffen versorgt wird. Hierbei spielt natürlich die Menge der Amalgam Füllungen eine entscheidende Rolle. Das ausgeschiedene Quecksilber sammelt sich dauerhaft im Körper an und findet sich zum Ende des Prozesses in unseren Nieren wieder.

Allerdings ist nicht eindeutig wissenschaftlich erwiesen, dass Amalgam tatsächlich der Gesundheit schaden zufügt. Da die Amalgam Füllungen durch ihr graues Aussehen, vor allem im Front- und Sichtbereich der Zähne, das ästhetische Empfinden für Schönheit viele Patienten stört, wird hier häufig auf Amalgamfüllungen verzichtet und andere Zahnfüllungsmaterialien gewählt. Grundsätzlich aber ist Amalgam ein Material, welches sich hervorragend verarbeiten lässt, kostengünstig ist und eine sehr hohe Haltbarkeit aufweist. Füllungen aus Amalgam halten in der Regel ca. 10-15 Jahre.

3.) Ich möchte kein Amalgam. Was zahle ich für andere Zahnfüllungen?

Für sämtliche Zahnfüllungen mit den unterschiedlichsten Materialien zahlt die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland einen Zuschuss, der sich daran orientiert, in welcher Höhe der Betrag anfallen würde, wenn eine Zahnbehandlung mit Amalgam durchgeführt worden wäre.

Möchte der Patient kein Amalgam im Mund haben, kann sich dieser natürlich für eine andere Zahnfüllung entscheiden, welches mit Mehrkosten verbunden ist. Eine Möglichkeit, die Mehrkosten für andere Zahnfüllungen von der Krankenkasse zu erhalten besteht darin, dieser nachzuweisen, dass Amalgam nicht vertragen wird. Anerkannte Gründe sind ein Nierenleiden oder die Neigung zu Allergien. Allerdings dürfte der Nachweis bezüglich Allergien schwierig sein, da diese meist erst nach der Verwendung von Amalgam als Zahnfüller auftreten.

Keine Kassenleistungen sind Füllungen/ Inlays aus Keramik oder Gold, sowie einige Zahnfüllungen aus Kunststoff. Entscheidend für die Kosten ist die Größe der Zahnfüllungen, also die Menge des jeweils verwendeten Materials. Davon ausgeschlossen sind Füllungen im sichtbaren Mundbereich. Hier werden die Kosten für Kunststofffüllungen in der Regel nach Antrag von den Krankenkassen übernommen.

4.) Zahnfüllungen aus Kunststoff, Quarz oder Glas

Goldfüllungen oder Amalgam werden heute im vorderen, sichtbaren Bereich der Zähne aus ästhetischen Grünen kaum noch verwendet. Hier wird von den Zahnärzten meist Material aus Kunststoff eingesetzt. Dieser Füllstoff, der in seiner Farbe der vorhandenen Zahnsubstanz angepasst wird, ist ein Gemisch aus Quarzteilen, Glas und Kunststoff. Hierbei spricht man auch von den Kompositen. Zur Verarbeitung befindet sich diese Komposite in einem weichen, knetgummiartigen Zustand. Nach dem Einbringen der Kunststofffüllung erfolgt der Aushärtungsprozess durch die Anwendung von UV-Licht. Dieses kurzwellige Licht härtet die Komposite. Nach der Zahnbehandlung sind die Komposit Füllungen kaum von der echten Zahnsubstanz zu unterscheiden. Allerdings weist das Kunststoffmaterial nicht die Haltbarkeit wie Amalgam auf. Somit müssen die Zahnfüllungen häufiger erneuert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass bei der Aushärtung ein Schrumpfungsprozess stattfindet. Hierbei bilden sich zwischen der bestehenden Zahnsubstanz und der Kunststofffüllung Spalten, die einer Bildung von Karies die Spalten weit öffnen.

5.) Zahnfüllungen aus Gold und Keramik

Als Zahnfüllungen lassen sich Keramik und Gold grundsätzlich nicht wie Amalgam verarbeiten. Diese Füllungen müssen vom Zahnlabor hergestellt werden. Anders als bei den Zahnfüllungen mit Amalgam, die in das Loch des Zahnes gestopft werden, können Keramik- und Goldfüllungen nur in einem vorher geformten Block in das Zahnloch verbracht werden. Diese Füllungen werden im Zahnlabor von den Technikern nach der Form des vom Zahnarzt geformten Hohlraumes im Zahn geformt. Allerdings wird hierbei das Gold in eine vorher angefertigte Form gegossen und das Keramikmaterial aus einem Block gefräst. Nach der fertigen Arbeit ist ein vom Zahnarzt einzusetzender Block entstanden. Somit ist es auch erklärbar, wenn das dann entstandene Inlay nicht richtig sitzt, dass es der Zahnarzt auf das Zahnlabor schiebt und umgekehrt. Hierbei ist aber grundsätzlich zu bemerken, dass bei falsch eingesetzten Inlays immer und in jedem Fall der Zahnarzt das Problem verursacht hat und niemals das Zahnlabor. Damit das Inlay, der Zahnblock aus Gold oder Keramik seinen richtigen, endgültigen Sitz im Zahnloch bekommt, wird dieses mit einem Spezialkleber oder Zahnzement dauerhaft eingebracht.

Die grundsätzliche Entscheidung zur Verwendung von Inlays trifft der Zahnarzt zusammen mit dem Patienten. Hierbei ist Vorraussetzung, dass die Zahnwände nach dem Ausbohren des Loches noch eine bestimmte Mindeststärke aufweisen. Der Zahn würde ansonsten bei Kaubewegungen durch die dadurch entstehenden Kräfte in seine Einzelteile zerfallen und auseinander bersten.

Der Nachteil von Goldinlays liegt darin, dass diese Zahnfüllungen aus ästhetischen Gründen sehr auffällig sind. Porzellan Inlays dagegen werden der vorhandenen Zahnfarbe angepasst. Als weiterer Nachteil sind die hohen Kosten beider Zahnfüllungsarten zu nennen. Hierbei vor allem die zusätzlichen Zahnlaborkosten und beim Goldinlay die zusätzlichen Materialkosten.

Der Vorteil dieser Zahnfüllungen besteht eindeutig in der sehr langen Lebensdauer. Wenn Zahnarzt und Zahnlabor gute Arbeit leisten, sollten beide Zahnfüllungsvarianten mindestens 15 Jahre halten und einen guten Biss garantieren.

6.) Allergien durch Kunststofffüllungen

Zahnärzte und Patienten sind in fast gleichem Masse von den Giftausscheidungen der Kunststofffüllungen betroffen. Hierbei handelt es sich um Allergien, die Unreinheiten (Quaddeln) im Gesicht und schleimige Knötchen im Mundraum hervorrufen. Eine schwedische Universität hat in einer Studie festgestellt, dass 5,8 Prozent der Zahnärzte und 2,3 Prozent der Patienten allergisch auf verschiedene Kunststoff-Mischungen reagieren. Die Substanzen Tegama, Hema und Formaldehyd werden üblicherweise in Kunststoff-Füllungen verwendet.

Die Allergien auslösenden Chemikalien werden freigesetzt, wenn der Zahnarzt den Mix aus Kunststoff in die Bohrlöcher der Zähne gibt. Durch das Einatmen der so verseuchten Raumluft ist es möglich, dass sich Patient und Zahnarzt Erkrankungen an den Lungen und Bronchien zuziehen können. Auch wenn die Kunststofffüllungen im Mund des Patienten ausgehärtet sind, werden ähnlich wie beim Amalgam, ständig kleine Mengen von Acrylaten freigesetzt und vom Patienten aufgenommen. Bevor einem Patienten Kunststofffüllungen verabreicht werden, sollte der Zahnarzt einen Allergietest durchführen.

7.) Was sind Inlays?

Inlays unterscheiden sich durch das verwendete Material. Verwendung findet heute das Keramik-Inlay, das Porzellan-Inlay und das Glas-Inlay. Grundsätzlich können Inlays auch als Füllungseinlagen, oder Keramikfüllungen bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um ein Teilstück vom Zahn, welches als so genanntes Werkstück vom Zahntechniker angefertigt wird. Das Inlay findet ausschließlich im Seitenzahnbereich Anwendung. Hier nur dann, wenn der Zahndefekt für eine Kompositfüllung zu umfangreich ist. Eine hervorragende Zahnästhetik und die sehr lange Lebensdauer sind die Vorteile beim Inlay.

Bestehen im Seitenzahnbereich größere Defekte kann es bei den dünnen Seitenwänden unter der Verwendung von Kompositfüllungen, speziell durch den beim Kauen entstehenden Druck zum Bruch kommen. Entgegen der Kompositfüllung besteht bei der Verwendung von Inlays und/oder Keramik Werkstücken die Möglichkeit, die sehr dünnen Seitenwände des Zahns vorher zu verkürzen und somit einer Fraktur/Bruch vorzubeugen.

So wird das Inlay, nicht nur bei anspruchsvollen Patienten, immer mehr zur 1. Wahl bei der Zahnbehandlung. Das Inlay wird vom Zahntechniker farblich sehr genau an die vorhandene Zahnsubstanz angepasst. Natürlich fallen bei der Verwendung von Inlays höhere Kosten an. Dafür ist das Inlay aber auch wesentliche haltbarer und langlebiger als die einfache Komposit Füllung.

Inlays werden in die vorhandene Zahnsubstanz eingeklebt. Als Befestigungssubstanz wird in der Regel ein Komposit-Zement verwendet. Dieser Komposit Zement verbindet das Inlay mit der vorhandenen Zahnsubstanz auf dualhärtender Basis. Dualhärtend bedeutet hier licht- und chemischhärtend und stellt so die größtmögliche Dichtigkeit her. Da sämtliche Materialien aus Komposit sehr feuchtigkeitsempfindlich sind, werden Inlays immer unter der Verwendung des Kofferdamms eingesetzt. Der Kofferdamm ist ein Gummituch, welches die Durchfeuchtung des Inlay Materials verhindert.

Grundsätzlich sind zur Zahnbehandlung mit einem Inlay immer 2 Sitzungen beim Zahnarzt erforderlich. Die erste Sitzung dient zur Bearbeitung und Säuberung des befallenen Zahns. Anschließend stellt der Zahnarzt einen Abdruck her. Dieser Abdruck wird vom Zahntechniker zur Herstellung des Keramik Inlays verwendet. Da die Keramik Inlays eine sehr hohe Passgenauigkeit aufweisen, kann zwischen der noch vorhandenen Zahnsubstanz und dem Inlay ein optimaler Randschluss erzielt werden. Hierdurch wird die Gefahr verringert, dass sich Speisereste oder Bakterien zwischen Zahn und Inlay einnisten und Sekundärkaries verursachen.

Gegenüber den heute angebotenen computergefrässten Cerec-Inlays haben die im Zahnlabor gefertigten Keramik Inlays den Vorteil der wesentlich höheren Passgenauigkeit. Bei den Cerec-Inlays wird durch eine Digital Kamera ein Abdruck erstellt, der an eine computergesteuerte Fräse gesendet wird. Diese Fräse stellt nun das Cerec-Werkstück her. Grundsätzlich ist die Passgenauigkeit von der Einstellung der Fräse abhängig und hat den Nachteil, dass sich hier immer wieder Fehler einschleichen, die sich negativ auf die Passgenauigkeit auswirken können. Außerdem lassen sich Cerec Inlays sehr schlecht farblich an die vorhandene Zahnsubstanz anpassen.

Für Cerec-Inlays spricht, dass hier nur eine Sitzung beim Zahnarzt nötig ist und der Preis wesentlich unter dem von Keramik Inlays liegt.

8.) Entscheidungs-Kriterien für oder gegen das Setzen eines Inlay:

Die Vorteile bei der Verwendung von Inlays sind:

  • Sehr hohe Passgenauigkeit
  • Eine fast 100% Farbechtheit
  • Durch die Biokompatibilität treten keine allergischen Reaktionen auf.
  • Die Stabilität beim Kauen entspricht der des natürlichen Zahnes.
  • In Bezug auf die Ästhetik ist das Inlay nicht vom eigentlichen Zahn zu unterscheiden.

Nachteile bei der Verwendung von Inlays sind:

  • Das Setzen von Inlays erfordert immer mindestens 2 Sitzungen beim Zahnarzt.
  • Die Verwendung von Inlays ist mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden.

9.) Der Behandlungsverlauf beim Setzen von Keramik-Inlays und Gold-Inlays

Der Zeitraum beim Einsetzen des Inlays liegt zwischen 5-8 Tagen. Hierbei sind mindestens 2 Sitzungen beim Zahnarzt erforderlich. Die Kosten für ein Inlay sind von der Zahnarzt Praxis, dem Zahnlabor und den verwendeten Materialien abhängig und teilweise sehr unterschiedlich.

Die 1. Sitzung dauert ca. 1 Stunde. In dieser Sitzung wird der zu behandelnde Zahn vom Zahnarzt präpariert und für den nachfolgenden Abdruck vorbereitet. Am Beginn der Sitzung werden das Zahnfleisch und der zu behandelnde Zahn vom Zahnarzt mit einer Spritze betäubt. Nun wird der Zahn beschliffen und von Bruchgefährdenden Stellen und zu dünnen Zahnwänden befreit. Als vorletzter Schritt in der 1. Sitzung beim Zahnarzt erfolgt der Abdruck für das Zahnlabor. Am Ende der Sitzung wird der beschliffene Zahn mit einem Kunststoff-Provisorium überdeckt, um diesen so vor Hitze und Kälte Einflüssen zu schützen.

Die 2. Sitzung beim Zahnarzt dauert ca. 50 Minuten und erfolgt in ca. 5-7 Tagen, nach der Herstellung/ Fräsung des Inlays durch das Zahnlabor, bei welchem auch die Inlayfarbe mit Hilfe von Zahnringen vom Zahntechniker bestimmt wird. Das Provisorium wird vom Zahnarzt entfernt und der zu behandelnde Zahn und das Zahnumfeld gründlich gereinigt. Hierbei ist das Setzen einer Betäubungsspritze uni den meisten Fällen nicht erforderlich. Ein Gummituch, der Kofferdamm, wird mit Klammern an den Nachbarzähnen des zu behandelnden Zahns befestigt. Nun wird das Keramik Inlay provisorisch eingesetzt und auf die Passgenauigkeit geprüft. Nachdem dieser Vorgang abgeschlossen ist, wird die Verblendschale adhäsiv zementiert (geklebt) und eventuelle Zementüberschüsse sorgfältig entfernt.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass Gold Inlays in Bezug auf deren Passgenauigkeit, Materialverträglichkeit und Haltbarkeit immer noch das beste zu verwendende Material für Inlays sind. Allerdings ist die Ästhetik nicht mit der von Keramik Inlays zu vergleichen. Auch sollte bei einer Entscheidung für oder gegen Gold Inlays der Umstand, dass Gold ein Metall ist, nicht außer acht gelassen werden. Besonders wenn sich im Mundbereich noch andere Metalle befinden, z.B. Amalgam, kann es hier zu elektrischen Leitfähigkeiten kommen, die Ströme auslösen, deren negative Wirkung bis heute nicht bekannt oder wissenschaftlich untersucht ist.



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