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Zahnfüllungen – InlaysZahnfüllungen aus Kunststoff, Goldinlays, Keramikinlays oder Amalgamfüllungen. Was ist wirklich das beste Zahnfüllmaterial für die Zahnbehandlung?
1.) Welche Zahnfüllmaterialen gibt es?Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass Amalgam, das klassische Zahnfüllmaterial ständig kleine Mengen an Quecksilber an den Körper abgibt. Obwohl diese Tatsache bewiesen ist und nicht gerade beruhigend auf den Patienten wirkt, der den Mund voller Amalgam hat, sträuben sich die gesetzlichen deutschen Krankenkassen weiterhin, andere Zahnfüllmaterialien als Amalgam zu bezuschussen. Möchte der Patient lieber eine Zahnversorgung mit Goldinlays, Kunststofffüllungen oder Porzellaninlays durchführen lassen, kommen schnell einige hundert Euro zusammen, die dann überwiegend aus eigener Tasche gezahlt werden müssen. Eine Zahnfüllung aus Kunststoff ist immer noch die günstigste Variante. Zur Zahnfüllung stehen dem Zahnarzt heute folgende Materialien zur Verfügung:
Grundsätzlich liegt es beim Patienten, für welches Zahnfüllmaterial dieser sich entscheidet. Allerdings spielen hier noch einige entscheidende Faktoren eine Rolle, die mit dem behandelnden Zahnarzt abgesprochen werden sollten. Ein wichtiger Faktor sind natürlich auch die Zahnersatzkosten. Bei diesen Kosten ist entscheidend, was Sie für Ihre Zahnbehandlung ausgeben wollen und natürlich können. Der gute Zahnarzt wird Sie vor der Zahnbehandlung über Ihren Gesundheitszustand befragen und auch eventuell vorhandene Allergien ansprechen. Weiterhin spielt bei der Wahl des Zahnfüllmaterials (der Zahnfüllung) der Zustand des Zahnes eine große Rolle. Auch ist der Anspruch an Zahn Ästhetik und Funktionalität ein entscheidender Punkt. 2.) Sind Füllungen aus Amalgam schädlich?Seit über 100 Jahren werden von Zahnärzten als Zahnfüllungsmaterial Amalgam verwendet. In unserer heutigen Zeit ist Amalgam, ein giftiges Gemisch aus Quecksilber und einem Teil Silber, als Zahnfüller sehr umstritten und in Verruf geraten. Hauptgrund für die Ablehnung von Amalgam ist die Tatsache, dass sich im Laufe der Zeit das giftige Quecksilber langsam aus den Zahnfüllungen lösen kann und somit vom Körper aufgenommen wird. Je länger sich die Amalgam Füllungen im Mundraum befinden, desto langsamer findet der Prozess der Quecksilberausscheidung statt. Tatsache jedoch ist, dass ständig Quecksilber ausgeleitet wird und so der Körper in einem dauernden Prozess mit Schadstoffen versorgt wird. Hierbei spielt natürlich die Menge der Amalgam Füllungen eine entscheidende Rolle. Das ausgeschiedene Quecksilber sammelt sich dauerhaft im Körper an und findet sich zum Ende des Prozesses in unseren Nieren wieder.
3.) Ich möchte kein Amalgam. Was zahle ich für andere Zahnfüllungen?Für sämtliche Zahnfüllungen mit den unterschiedlichsten Materialien zahlt die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland einen Zuschuss, der sich daran orientiert, in welcher Höhe der Betrag anfallen würde, wenn eine Zahnbehandlung mit Amalgam durchgeführt worden wäre.
4.) Zahnfüllungen aus Kunststoff, Quarz oder GlasGoldfüllungen oder Amalgam werden heute im vorderen, sichtbaren Bereich der Zähne aus ästhetischen Grünen kaum noch verwendet. Hier wird von den Zahnärzten meist Material aus Kunststoff eingesetzt. Dieser Füllstoff, der in seiner Farbe der vorhandenen Zahnsubstanz angepasst wird, ist ein Gemisch aus Quarzteilen, Glas und Kunststoff. Hierbei spricht man auch von den Kompositen. Zur Verarbeitung befindet sich diese Komposite in einem weichen, knetgummiartigen Zustand. Nach dem Einbringen der Kunststofffüllung erfolgt der Aushärtungsprozess durch die Anwendung von UV-Licht. Dieses kurzwellige Licht härtet die Komposite. Nach der Zahnbehandlung sind die Komposit Füllungen kaum von der echten Zahnsubstanz zu unterscheiden. Allerdings weist das Kunststoffmaterial nicht die Haltbarkeit wie Amalgam auf. Somit müssen die Zahnfüllungen häufiger erneuert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass bei der Aushärtung ein Schrumpfungsprozess stattfindet. Hierbei bilden sich zwischen der bestehenden Zahnsubstanz und der Kunststofffüllung Spalten, die einer Bildung von Karies die Spalten weit öffnen. 5.) Zahnfüllungen aus Gold und KeramikAls Zahnfüllungen lassen sich Keramik und Gold grundsätzlich nicht wie Amalgam verarbeiten. Diese Füllungen müssen vom Zahnlabor hergestellt werden. Anders als bei den Zahnfüllungen mit Amalgam, die in das Loch des Zahnes gestopft werden, können Keramik- und Goldfüllungen nur in einem vorher geformten Block in das Zahnloch verbracht werden. Diese Füllungen werden im Zahnlabor von den Technikern nach der Form des vom Zahnarzt geformten Hohlraumes im Zahn geformt. Allerdings wird hierbei das Gold in eine vorher angefertigte Form gegossen und das Keramikmaterial aus einem Block gefräst. Nach der fertigen Arbeit ist ein vom Zahnarzt einzusetzender Block entstanden. Somit ist es auch erklärbar, wenn das dann entstandene Inlay nicht richtig sitzt, dass es der Zahnarzt auf das Zahnlabor schiebt und umgekehrt. Hierbei ist aber grundsätzlich zu bemerken, dass bei falsch eingesetzten Inlays immer und in jedem Fall der Zahnarzt das Problem verursacht hat und niemals das Zahnlabor. Damit das Inlay, der Zahnblock aus Gold oder Keramik seinen richtigen, endgültigen Sitz im Zahnloch bekommt, wird dieses mit einem Spezialkleber oder Zahnzement dauerhaft eingebracht.
6.) Allergien durch KunststofffüllungenZahnärzte und Patienten sind in fast gleichem Masse von den Giftausscheidungen der Kunststofffüllungen betroffen. Hierbei handelt es sich um Allergien, die Unreinheiten (Quaddeln) im Gesicht und schleimige Knötchen im Mundraum hervorrufen. Eine schwedische Universität hat in einer Studie festgestellt, dass 5,8 Prozent der Zahnärzte und 2,3 Prozent der Patienten allergisch auf verschiedene Kunststoff-Mischungen reagieren. Die Substanzen Tegama, Hema und Formaldehyd werden üblicherweise in Kunststoff-Füllungen verwendet.
7.) Was sind Inlays?Inlays unterscheiden sich durch das verwendete Material. Verwendung findet heute das Keramik-Inlay, das Porzellan-Inlay und das Glas-Inlay. Grundsätzlich können Inlays auch als Füllungseinlagen, oder Keramikfüllungen bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um ein Teilstück vom Zahn, welches als so genanntes Werkstück vom Zahntechniker angefertigt wird. Das Inlay findet ausschließlich im Seitenzahnbereich Anwendung. Hier nur dann, wenn der Zahndefekt für eine Kompositfüllung zu umfangreich ist. Eine hervorragende Zahnästhetik und die sehr lange Lebensdauer sind die Vorteile beim Inlay.
8.) Entscheidungs-Kriterien für oder gegen das Setzen eines Inlay:Die Vorteile bei der Verwendung von Inlays sind:
Nachteile bei der Verwendung von Inlays sind:
9.) Der Behandlungsverlauf beim Setzen von Keramik-Inlays und Gold-InlaysDer Zeitraum beim Einsetzen des Inlays liegt zwischen 5-8 Tagen. Hierbei sind mindestens 2 Sitzungen beim Zahnarzt erforderlich. Die Kosten für ein Inlay sind von der Zahnarzt Praxis, dem Zahnlabor und den verwendeten Materialien abhängig und teilweise sehr unterschiedlich.
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